Review: Black Moth Super Rainbow – Panic Blooms

Das Elektro-Psych-Kollektiv präsentiert ihr erstes Album seit sechs Jahren. Es ist eine sehr entspannte Sache geworden.

Mitte der 2000er tauchten Black Moth Super Rainbow mit einem bis daher noch nicht gehörten Sound auf. Sie entlockten ihren Synthies eigentlich Pop-Melodien, drehten sie aber mit verfremdeten Gesang in eine absurde Richtung. Das war eingängig, aber auch verstörend.

Nach dem 2012er „Cobra Juicy“ wurde es still um das Kollektiv aus Pittsburgh. Einzelne Mitglieder, wie Tobacco oder Seven Fields of Aphelion, veröffentlichten Soloalben zwischen Hip Hop-Beats und Ambient. Mit der Zeit scheint die Lust auf eine neue Black Moth Super Rainbow-Platte wieder aufgetaucht zu sein. Diese ist nun fertig und erscheint unter dem Namen „Panic Blooms“ über das hauseigene Label Rad Cult.

Es ist eine sehr entspannte Platte geworden. Das Tempo ist schleppend, die Synthies haben Raum sich zu entfalten. Gelegentlich wird es etwas verstörender, die helle Grundfarbe bleibt aber bestehen.

Es fehlt aber etwas die Varianz, zumindest im ersten Teil der Platte. Die einminütigen Skizzen, die hier und dort auftauchen, sorgen zwar für leichte Abwechslung, danach verfällt die Band bald wieder in ihren alten Trott.
Zur Mitte des Albums wird es mit „Bottomless Face“ und „Permanent Hole“ noch etwas ruhiger. „We Might Come Back“ gibt sich etwas antreibender, „Backwash“ ist gar beschwingt. Die Tracks reißen etwas aus der Lethargie heraus.

Die Melodien sind schön, aber doch oft zu gleichförmig. Deshalb ist das leider nicht der ganz große Wurf.

Fazit: Okay Platte, aber beinahe langweilig.

6.8

Fazit

6.8/10