Review: Black Moon Tape – Hello Ghost

Die Belgier wollen sich nicht festlegen und untermauern ihre Eigenständigkeit.

Seit dem Ende von Cosmic Trip Machine ist Will Z. zusammen mit Pierre Vancraenenbroeck als Black Moon Tape unterwegs. Mit „Hello Ghost“ (Nomad Eel) gibt es nun ein neues Album.

Die Belgier entschieden, für die Aufnahmen das bekannte Umfeld zu verlassen und nach Berlin zu gehen. Dort legte man den Grundstein, den man zuhause in Lüttich mit befreundeten Musikern ausbaute.

„Hello Ghost“ greift auf Songs zurück, die Will Z. während seiner Teenagerzeit komponiert hatte. Mit Black Moon Tape fühle es sich nun richtig an, diese aufzunehmen, gab er bekannt.

Und er möchte nicht als Sixties-Psycher oder Folk-Rocker durchgehen, er wähle seinen eigenen Stil. Das kann man bestätigen. Zwischen Vintage Psych und Synthie-Spielereien, gefühlvollem Folk und eingängigen Rock-Songs ist noch viel Platz, den sich Black Moon Tape nehmen.

Der Beginn ist noch recht beschwingt, bietet mit „Are You Ready?“ eigenständige Interpretationen von melodischem Psych Rock und auf „Factories (Part One)“ Garage Rock mit Synthies und Beat.

Ab „The Journey“ wird es gefühlvoller, sanfter und ambitionierter. „Summer 97“ ist zunächst reduziert, dann kommt mehr Energie hinein. „Secret Language“ setzt auf Pop, streut aber großflächig Violinen drüber.

Das Abschlussduo „Grandiositiy Secret Schema“ und „Cards“ geht noch einmal All-In. Punk mit Störgeräuschen, abgefahrene Wendungen und eine gewisse Zartheit werden verwendet.

Fazit: Wirklich einzigartig.

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