Review: Black Mekon – The Lumpiness Of Demand

Wie roh kann man klingen? Das britische Garage Blues-Duo setzt neue Maßstäbe.

Seit bald 15 Jahren poltern Black Mekon durch die Gegend. Im Gepäck haben sie stets ihren rohen, teils halsbrecherisch gespielten Garage Blues. Zuletzt nachzuhören auf dem 2019er „Destroy Nostalgia„.

Für die neue Platte ging man zurück an den Anfang. Zwei Leute, einfachste Mittel, live eingespielt. So klingt „The Lumpiness of Demand“ (PNKSLM) so roh, wie es eben nur geht.

Die Briten treten hier als Duo auf, verzichten auf zusätzliches Personal. Alles soll direkt daherkommen und das tut es auch. Die sehr kurzen Nummern gelangen schnell zum Punkt.

Der Garage Blues kracht mit „Feeling Good“ herein. Das Tempo bleibt auch, bis „Real Good“ etwas damit bricht. Bluesiger, immer noch sehr LoFi kommt die Nummer daher.

„Killing You“ schleicht sehr sanft dahin. Insgesamt gestaltet sich die Platte sehr abwechslungsreich. Punkige Stücke werden von Akustiknummern abgelöst. „The Bottle“ ist etwa sehr zurückhaltend. Dafür gerät „How We Almost Killed The L.A. King“ noiseig.

Einen tollen Groove weist „Black Mekon is Your Daddy“ auf. Das abschließende „Grave Diggin'“ schlingert dann langsam aus. Schon sehr eindringlich das alles.

Fazit: Direkt, hart, dann wieder zart.

8.2

8.2/10
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