Review: Black Mekon – One In The Hate

Nach diversen Singles und EPs bringt die Blues-Punk-Band ein neues Full-Length-Album. Das kracht wie eh und je.

Vier Jahre nach „Stolen Bible 2“ sind Black Mekon mit ihrer neuen Platte zurück. „One In The Hate“ kommt erneut via PNKSLM und stellt damit die Rückkehr zu dem Label dar, bei dem das Projekt Fahrt aufnahm. In der Zwischenzeit war die Blues-Punk-Band aus Birmingham nicht unttätig und veröffentlichte zahlreiche Split-EPs und Singles.

Tatsächlich ist es etwas schwer, den Überblick bei dem 2006 gestarteten Projekt zu behalten. Da sind einige Releases draußen, mal gute mal weniger gute. „One In The Hate“ gehört definitiv zum Besten, was Black Mekon bisher aufgenommen haben.

Ihr scheppernder, bluesiger Garage Punk war noch nie so klar und fett abgemischt. Ihnen steht eine bessere Produktion gut zu Gesicht, gingen ihre Songs doch früher teilweise im Soundmatsch unter. Black Mekon mischen ordentlich Fuzz bei und können somit als die grindigen Brüder der White Stripes durchgehen.

Bei „Janey Was A Klepto“ hat man sehr deutlich die Verbindung zu der Band aus Detroit im Hinterkopf. Black Mekon haben aber deutlich mehr Wumms. Die Songs tingeln zwischen bluesig und punkig. „Natural Disaster“ und „Salt Liquor“ mischen beide Universen. Die Mundharmonika macht „I Just Really Wanna Be Your Man“ und „No Prom“ zu hektischen Blues-Rockern, während „Undecided“ mehr auf einen leichten Groove setzt.

Fazit: Dreckig und wild präsentierten sich Black Mekon schon immer. So gut wie auf „One In The Hate“ waren sie noch nie.

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