Review: Black Lizard – Celebration Of A New Dawn

Die Psych-Band aus Finnland präsentiert ihr bisher poppigstes und fokussiertestes Album.

Am Beginn ihrer Karriere half ihnen Anton Newcombe in den Sattel, nun reiten Black Lizard souverän auf der Sixties Psych-Welle. Mit „Celebration Of A New Dawn“ (Fuzz Club Records) ist ihr mittlerweile drittes Album erschienen und es ihr bisher raffiniertestes.

Ihr 2013er-Debüt, produziert von Newcombe, bot noch fetten Psych Rock mit ein paar poppigen Nuancen. Nun sind sie knietief im Garage Pop, spielen ihn wie es damals in den 1960ern die Byrds gemacht haben. Jangle-Gitarren, hoher Gesang, zurückhaltendes Tempo und das alles sehr solide dargebracht.

Die Einstiegsnummer „Sinking Ship“ täuscht etwas, denn die bietet noch wuchtigen Psych Rock mit viel Reverb an. Mit „Window In Time“ wird es dann sonniger und lockerer. Das setzt sich dann so fort. Die Stimmung ist gelassen, die Blumenkinder hüpfen durchs Gras.

Erst gegen Ende der Platte wird es etwas düsterer. „I Can’t Be Found“ bringt wieder mehr Fuzz ins Spiel, „Black Shadow“ ist treibend und dicht. Mit „Sister Purple“ haben wir dann aber wieder einen besinnlichen Ausklang am Lagerfeuer.

Fazit: Angenehme Platte mit toll gespieltem Sixties Psych. Dennoch nicht sonderlich aufregend.

7.4

Fazit

7.4/10