Review: BLACK HELIUM – The Wholly Other

Das Quartett aus London bietet auf dem zweiten Album ein buntes Spektrum. Space Rock ist die Grundlage.

Das 2018er Debüt „Primitive Fuck“ von BLACK HELIUM vermischte Black Sabbath mit Hawkwind und goss eine ordentliche Portion Punk darüber. Auch auf dem zweiten Werk vermengt man diverse Zutaten.

The Wholly Other“ (Riot Season) arbeitet etwas mehr Doom ein. So lässt etwa das zehn Minuten lange „Pink Bolt“ seinen abgefahrenen Space Rock in zähem Doom münden. Kommt überraschend, geht aber gut.

Vieles funktioniert ohnehin. Wenn das düstere Schaben sich auf dem Opener „Hippie On A Slab“ in coolen Stoner verwandelt, sind wir überzeugt. Oder wenn auf „Two Masters“ der Space Punk schön dahinzieht, plötzlich abdriftet und sich verliert, auch das kann was.

„One Way Trip“ gerät hingegen monoton, im positiven Sinne. Der doomige Stoner wird durchgezogen, keine Brüche, keine Wendungen, auch möglich. Das Schlussstück „Teetering On The Edge“ bleibt meditativ, da passiert nichts Unverhofftes. Soll so sein und ist sowieso nach all der Schwere gern genommen.

Fazit: Im Grunde sehr guter Heavy Rock.

8.2

8.2/10
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