Review: Birds of Maya – Valdez

Saugeile Band eigentlich.

Von 2004 an bespielten die Birds of Maya Philadelphia mit ihrem punkigen und lauten Psych Rock. Jason Killinger, Ben Leaphart und Mike Polizze veröffentlichten insgesamt drei Platten, die ihre Songs besonders roh und LoFi zur Schau stellten. Klassischer Fall von: Muss man live gesehen haben.

2013 war mit „Celebration“ die bisher letzte Platte erschienen. Man beendete das Kapitel, widmete sich u.a. Purling Hiss. Doch 2014 wagte sich das Trio noch einmal ins Studio, fuhr extra nach New York, veröffentlichte die Songs aber nie.

Valdez“ (Drag City) sammelt nun diese Tracks. Sie zeigen, wie sehr wir die Birds of Maya vermissen und auch wieder brauchen würden. Dieser fiepsende, brummende, harte Psych Rock mit Verweis auf Proto Metal, so tight und doch so ausufernd.

Gleich der Opener „High Fly“, ein Wahnsinn! Kreischend zu Beginn, dann jammig und so gut. „BFIOU“ zeigt dann, dass das Trio auch in gut zwei Minuten fertig sein kann. Straight, wild, fantastisch.

So fett der Groove auf „Busted Room“, wenn auch repetitiv, aber hypnotisierend. „Recessinater“ gibt sich etwas schräger, sucht sich so seinen Weg, wird zur Hälfte sehr ungestüm. Nach Feedback wird „Front St.“ zu einem knackigen Rocker. Dann noch das stampfende „Please Come In“, was für ein Erlebnis. Wie gerne würde man die jetzt live sehen.

Fazit: Einzigartig.

Birds of Maya - Valdez

9.2

9.2/10
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