Review: Big Scenic Nowhere – Lavender Blues

Die Stoner-Altstars stellen eine neue Entspannungs-EP vor.

Big Scenic Nowhere haben sich über die Zeit als Quartett gefestigt. Damit hätten wir Bob Balch, Gary Arce, Bill Stinson und Tony Reed. Allesamt alte Haudegen der Stoner Rock-Szene.

Anfang diesen Jahres entführte uns die Band mit der Debüt-LP „Vision Beyond Horizon“ in die frühen 1990er, als dieses Genre aufblühte. Dazu gab man einen modernen Drift mit. Gar so verraucht wollte man dann auch nicht mehr klingen.

Mit „Lavender Blues“ (Heavy Psych Sounds) erscheint nun eine neue EP, die das Projekt an neue Orte führt. Hier brummt nichts mehr, alles ist weitestgehend im Fluss und eher meditativ angelegt. Früher wars der Joint, jetzt macht man Atemübungen, um gut draufzukommen.

Als Gäste begrüßt man altgediente Rocker: Chris Goss (Masters of Reality), Per Wiberg (Spiritual Beggars) und Daniel Mongrain (Voivod). Sie treten hier und dort auf, halten sich aber vornehm im Hintergrund.

13 Minuten lang treibt der Titeltrack angenehm dahin. Man lässt sich fallen, wird dann von lockerem Southern Rock auf „Blink of an Eye“ abgeholt. Wiberg fährt sein Orgel-Sortiment auf, stört die Atmosphäre aber nicht. „Labyrinths Fade“ ist dann etwas vertrackter und düsterer, aber immer noch angenehm rockend.

Fazit: Sehr erholsam.

7.9

7.9/10
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