Review: Beerwolf – Planetfall (Reissue)

Ripple Music legt das Debütalbum der Heavy Psych-Band neu auf.

Vergangenes Jahr veröffentlichten Beerwolf ihr Debütalbum „Planetfall“ in Eigenregie. Ripple Music legt das Werk nun neu auf und spendiert eine wunderschöne Vinyl-Edition sowie ein CD-Package.

Das Trio aus Florida legt mit dieser Platte ein Werk vor, dessen musikalischen Inhalt man vom Plattencover ablesen kann. Eine Außerirdische raucht einen Joint, während ein Wal durch den Weltraum schwebt.

Wir bekommen psychedelischen Space Rock, oft heavy, manchmal straight rockend. Der Bass wummert, die Gitarre darf sich frei bewegen. Erinnert manchmal an Sleep, dann wieder an Kyuss und irgendwie auch an Hawkwind.

Eingerahmt ist die Platte von den Instrumental-Tracks „Planetfall“ und „Epilogue“. Beide Tracks sind sehr wuchtig und schleppend, „Epilogue“ noch eine Spur doomiger. Dazwischen gibt es 1970er Classic Rock mit „Eagle Shirt“ und „Magick Warbird“.

„Hunters of Night“ ist acht Minuten langer Space Rock, der schnell abdriftet. „Haze Arcane“ groovet sich in Richtung Wüste. Auch „Crom’s Steel“ bedient sich beim Stoner Rock. „Opium Meadows“ präsentiert sich dafür psychedelischer und reduziert.

„Bones of Titan“ fehlt übrigens auf der Vinyl-Version, den Song gibt es nur digital.

Fazit: Fantastischer Heavy Stoner Psych.

7.8

Fazit

7.8/10