Review: Bee Bee Sea – Sonic Boomerang

Die Garage Punks aus Italien zeigen sich auf ihrem zweiten Album spielfreudiger und etwas räudiger.

Bee Bee Sea haben ihren Sound im Vergleich zum etwas beliebigen Debüt aus 2015 geschärft. Auf „Sonic Boomerang“ (Wild Honey Records / Dirty Water Records USA) bietet die Band Annäherungen an Fuzz-Punk und Black Lips. Die Räudigkeit paart sich mit Euphorie, dichte Songs wechseln sich mit lässigen Vorträgen ab. Es ist ein großer Schritt nach vorne.

Die Italiener legen auf dem am Beginn der Platte stehenden Titeltrack gleich mal volles Tempo an. Sehr dichter Garage Rock mit Fuzz-Einlagen wird dort geboten. Sehr mitreißend. Danach geht es sonnig, catchy und zurückgelehnt mit „D. I. Why Why Why“ und „I Shouted“ weiter.

„This Dog Is The King Of The Losers“ ist klassisch punkig, während „Chum On The Drum“ einen satten Groove vorzuweisen hat. „No Fellas“ führt lockeren Surf ein. Der zweite Teil von „I Shouted“ steht am Ende der Platte und bildet einen lockeren Ausklang.

Fazit: Tolles Punk-Album, fast etwas zu kurz.