Review: Beastmaker – EP. 2 / EP. 3 / EP. 4 / EP. 5 / EP. 6

Die Noch-Horror-Doom-Band war wieder im Keller. Sie hat fast durchgehend starke Tracks mitgebracht.

Vor einigen Wochen kündigte Beastmaker die Trennung von ihrem Label Rise Above Records an. Die Kalifornier wollen nun auf Shadow Kingdom Records einen Neuanfang starten. Damit verbunden ist auch die Aufgabe ihres Horror Dooms. Mit einem neuen Gitarristen werde man an einem neuen Sound arbeiten.

Beastmaker räumten daraufhin ihre Festplatten auf und veröffentlichten mehrere EPs. Aktuell sind wir bei der sechsten Ausgabe angelangt. Die Releases beinhalten jeweils vier Songs und sind für einen Dollar auf Bandcamp zu erwerben. Auch physische Veröffentlichungen wird es geben.

Über das DIY-Label From The Urn werden die EPs als Kassetten aufgelegt. Für den Vinyl-Release hat die Band ein eigenes Label, Church Recordings, gegründet. „EP. 1“ und „EP. 2“ werden demnächst als 12-Inch erhältlich sein, ein Doppelalbum mit allen Songs wird es wohl 2019 geben. Insgesamt wird sich die Serie über acht EPs erstrecken.

Was ist nun auf den EPs enthalten? Es sind verworfene Ideen, fertige Songs, die es nicht auf den jeweiligen Longplayer geschafft haben und auch einige Skizzen befinden sich darunter. Insgesamt bewegt sich der Output aber auf recht hohem Niveau.

„EP. 2“ hat mit dem fett groovenden „Mortal Souls“ und dem behäbigen „Spread Your Wings“ zwei tolle Tracks im Angebot. „EP. 3“ ist die wohl bisher beste Zusammenstellung. Das Songwriting ist nuanciert, die Songs sind sehr unterschiedlich, aber immer packend.

Schön wird es, wenn einzelne Tracks aus dem Horror-Doom-Schema ausbrechen, wie etwa das luftige „Reborn Again“ auf „EP. 4“. Gewöhnliche Kost liefern dafür „EP. 5“ und „EP. 6“. Die Qualität nimmt dort leider etwas ab.

Fazit: Da ist viel Gutes dabei.

7.7

Fazit

7.7/10