Review: Beach Skulls – Las Dunas

Aus Manchester kommt eine wundervolle Sommerplatte voller Überraschungen.

Auf ihrem zweiten Album kommen die Beach Skulls dem perfekten Sound sehr nahe. „Las Dunas“ (PNKSLM) setzt da an, wo das Debüt „Slow Grind“ 2016 begonnen hat. Und zwar bei einem sehr warmen und surfigen Psych Pop, der gut nach Kalifornien passen würde.

Auf „Las Dunas“ hat das Trio aus Manchester aber noch mehr Ideen untergebracht und arbeitet stärker mit Richtungswechseln. Das Songwriting ist fantastisch. Man weiß offenbar um die Regeln des Laid-Back-Psych und kann diese mühelos dehnen.

Nach dem sehr entspannten „Sun“ folgt etwa das unheimlich ambitionierte „Come Undone“. Die Handclaps gehen in der Hektik unter, dann kurz Pause und relaxen, bevor es wieder wild wird. Bevor wir also in einen bekifften Fluss kippen, noch schnell zwei, drei Ohrfeigen.

„Sacred Citrus“ hat einen lockeren Groove, ist aber wohl der schmutzigste Track der Platte. Bei „Soma Holiday“ befinden wir uns auf einer Party. Eine coole Surf-Band spielt, die Partygäste unterhalten sich ungestört weiter.

„Love And Sex“ ist schunkelnd, wird zum Ende immer räudiger. „Ain’t Easy“ kommt beinahe wuchtig daher, „You Are“ gibt sich hymnisch. Immer wieder was Neues.

Fazit: Schön, was sich die Beach Skulls da haben einfallen lassen.

8.2

Fazit

8.2/10