Review: Bananagun – The True Story Of Bananagun

Die Australier zeigen uns die Sonnenseite.

Bananagun war zunächst das Soloprojekt von Nick van Bakel. Über die Zeit stießen weitere Musiker hinzu und nun ist die Band fünfköpfig. So wurde dann auch das Debütalbum „The True Story Of Bananagun“ (Full Time Hobby) eingespielt.

Die Band aus Melbourne legt das Album wie ein Intro an. „Hier sind wir, das sind unsere Sounds, unsere Philosophie ist eine entspannte. Lasst uns Spaß haben!“

Die Platte sprudelt über, ebenso wie das gerade erschienene „Welcome to Bobby’s Motel“ von Pottery. Bananagun trommeln sich ebenfalls in Ekstase, flechten diverse Stile ein. Hier sind wir aber deutlich sonniger unterwegs.

Exotica, Tropical, Garage Rock und Sixties Psych zaubern uns ein Lächeln auf die Lippen, lassen Sorgen vergessen und das Wohnzimmer ist schnell zur Tanzfläche umfunktioniert.

Selbst zurückhaltende Nummern, wie „Out of Reach“, geraten mitreißend. Wunderbar, wie „The Master“ zwischen fuzzy Rock und exotischen Klängen wechselt.

Toll, wie sich „People Talk Too Much“ dem Rausch ergibt. Dann setzt „She Now“ die Beatles in den brasilianischen Dschungel, gibt Kasabian auf „Mushroom Bomb“ den Funk zurück.

Herrlich knarzt „Modern Day Problems“, ach, fassen wir uns kurz: eine fantastische Platte!

Fazit: Kann man nur mögen.

8.9

8.9/10
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