Review: Bad Sports – Constant Stimulation

Zum elfjährigen Bandjubiläum erscheint das vierte Album der Punks aus Texas.

Auf den Tag genau vor elf Jahren trafen sich Bad Sports zum ersten Mal im Proberaum. Nun steht der vierte Longplayer im Plattenladen. Zwischen den ersten Gehversuchen und „Constant Stimulation“ (Dirtnap Records) liegt eine lange Reise.

Die Texaner haben mit den Großen des Punks zusammengespielt, nahmen räudige Platten auf und haben sich konstant weiterentwickelt. Wir begegnen ihnen nun an einem Wegpunkt, an dem es ernsthafter zugehen soll.

Die Bad Sports beschäftigen sich nun nicht mehr mit Bier und Party, das moderne Leben und die konstante Stimulation durch Smartphone und Push-Nachrichten sind die Themen. Zudem ist der straighte Punk auch nicht mehr das, was man will. Die Suche nach der Melodie zählt.

Und so sind die meisten Tracks sehr eingängige Garage Punk-Hymnen. „Giving In“ etwa oder „All Revved Up To Kill“, das doch noch eine Spur Proberaumschweiss beimischt. Herausstechen die Nummern, die etwas anderes versuchen.

„Gains And Losses“ ist weniger geradlinig. Der Bass arbeitet stoisch, Gitarre und Gesang schweben dahin. Oder der Titeltrack, der hektisch antreibt ohne in gängige Punk-Muster zu verfallen. Auf „Everything We Wanted“ werden gar die staubigen Wüsten-Riffs herausgeholt.

Fazit: Keine Neuerfindung, einfach eine gute und abwechslungsreiche Punk-Platte.

7.9

Fazit

7.9/10
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