Review: Bad Moves – Untenable

Die Band aus Washington hat einen Faible für 1990er und tolle Melodien.

Zwei Jahre nach ihrem Debüt legen die Bad Moves aus Washington, D.C., ein neues Album vor. Wie schon „Tell No One“ ist auch „Untenable“ (Don Giovanni) geprägt von wundervollen Power Pop-Melodien, die sich mit gefühlvollen Momenten abwechseln.

Wie es sich für einen Zweitling gehört, ist hier alles noch etwas differenzierter und variantenreicher. Auch besser natürlich.

Die Bad Moves entführen uns zurück zum 1990er Indie, zum College Radio, wo ihr Rock sehr gut aufgehoben wäre. So wunderschön geht er runter.

Trotz allem erleben wir mehr Kanten, mehr Sehnsucht, mehr Angst. „Night Terrors“ oder „Same Bad Friends“ arbeiten fernab guter Laune.

„Working For Free“ gerät wütend, ist aufwühlender Garage Rock. „Settle Into It“ beinhaltet dann wieder sanfte Minuten.

„Party With The Kids Who Wanna Party With You“ ist ein Kracher, ebenso „Local Radio“ und „Tides“. Sie klingen nach Sommer am See, die Pubertät durchfährt den Körper, aber das Eis schmeckt gut. Textlich geht es in eine andere Richtung, aber Englisch können wir eh nur so halb.

Fazit: Wenn auch teilweise sehr poppig, ist die Platte doch durchgehend hörenswert.

8.1

8.1/10
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