Review: Bacchae – Pleasure Vision

Punk aus Washington zwischen Hardcore, Post und Pop.

2016 fanden sich vier Freunde in Washington zu Bacchae zusammen. Ihre musikalische Erfahrung war gleich Null. Dennoch wollten sie es wissen. Schnell erschienen erste Tapes. Man feilte am Style, wurde besser, landete schließlich mit einer EP bei Get Better. Dort erscheint nun auch der neue Longplayer „Pleasure Vision“.

Es ist ein Genre-Mix innerhalb des Punk-Spektrums geworden. Bacchae muss sich immer noch finden und vor allem sollte man sich für eine Ausrichtung entscheiden. Denn die Mischung funktioniert nicht ganz im Albumkontext.

Getriebene und harte Nummern, wie „Leave Town“ oder „Older I Get“ werden von zuckersüßen Pop-Punk-Nummern, wie „Hammer“ oder „Open Wound“ abgelöst. Sich darauf einzulassen fällt schwer. Der Temperaturunterschied ist zu hoch.

Als einzelne Nummern funktionieren die meisten Songs sehr gut. „Stop Looking“ ist fließender Post Punk, der eine creepy Orgel einführt. „See It Coming“ schlingert bedrohlich, wird dann wütend.

Fazit: Beim nächsten Mal wird es sicher besser.

6.7

6.7/10
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