Review: Baby Shakes – Turn It Up

77er-Punk auf den Spuren der Ramones: Baby Shakes legen ihr drittes Album vor.

Nachdem die Baby Shakes aus New York zwischen Album 1 und 2 sechs Jahre verstreichen ließen, ging es jetzt zügiger: Platte Nr. 3 heißt „Turn It Up“ und erscheint nicht ganz zwei Jahre nach „Starry Eyes“ via Lil‘ Chewy Records. Am Stil der Band hat sich nicht viel geändert, vielleicht weniger Power-Pop dafür mehr 77er-Punk, aber das sind nur Nuancen.

Die Baby Shakes haben eindeutig eine andere New Yorker Band als Vorbild: die Ramones. Die Kunst, hymnenartigen Punk in 2:30 Minuten abzufeuern, beherrschen auch die Baby Shakes perfekt. „Another Place“ und „Come On“ sind Beispiele dafür.

Aber auch die Reduktion ist hier gut abgeleitet. Es gibt keine Ausreißer nach oben oder unten, die Songs sind allesamt fast gleich lang und haben dasselbe Muster: Catchy Riffs, druckvolle Rhythmussektion, eingängiger Gesang.

Schönes Bewusstsein für ihre Wurzeln legen sie mit dem Cover von „Last Night“ von The Scientists offen. Sie bleiben dem Song treu, aktualisieren ihn nur leicht mit etwas mehr Tempo.

Fazit: Eine sehr schöne Pop-Punk-Platte für sonnige Tage im Pool mit den Freunden. Besaufen exklusive.