Review: Babe Rainbow – Today

Das jährliche Album der australischen Sonnyboys bietet wieder entspannte Unterhaltung zwischen Sixties Psych und Lounge Jazz.

Neues Jahr, neues Babe-Rainbow-Album: Die Australier schenken uns mit „Today“ (Flightless) wieder Minuten der Entspannung. Recht umfangreich ist der Nachfolger von „Double Rainbow“ geworden und auch ein wenig durchdachter.

Experimentierfreudig zeigte man sich auf dem 2018er Werk, so auch hier. Eine Drum-Machine klopft entspannt auf dem „Morning Song“, eine Flöte ertönt, dazu gibt es eine Lagerfeuersituation.

Babe Rainbow bleiben bei ihrem Grundkonzept, nur ja keine Hektik aufkommen zu lassen. Auch wenn sie sich als Surfer auf dem Cover positionieren, wagen sie sich nie an die damit assoziierten Sounds.

Es gibt viel Spannenderes zu entdecken, wenn man sich schon in den Sixties befindet. Wie etwa Lounge Jazz, der auf „The Faraway Nearer“ sehr europäisch klingt und auf dem neuen Minuten langen „Electrocuted“ locker gejammt wird.

Nur auf „The Wedge“ wird es etwas kantiger, wenn Sprachfetzen durch ein ungestümes Soundbeet wehen. Funkiness ist nur gebremst erlaubt, wie etwa auf „Something New“ oder „Funky I Like It“.

Besonders toll ist das Abschlusstrio. „Beasty“ ist wundervoller Psych Rock, „Many Moons Of Love“ sehr psychedelisch und „For Your Eyes Only“ langsam und episch.

Fazit: Wohl das bisher stärkste Werk.

8.3

8.3/10
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