Review: Babe Rainbow – Changing Colours

Die Sonnyboys aus Byron Bay zog es nach Kalifornien.

Babe Rainbow stehen für entspannten Sixties Sound, mal psychiger, dann loungeiger. Auf ihrem 2019er „Today“ klangen sie etwas europäischer, hatten zurückgelehnten Jazz dabei. Auf ihrem vierten Album „Changing Colours“ (Eureka / AWAL / Flightless) weht nun kalifornische Coolness herein.

Das liegt wohl mitunter daran, dass die Australier für die Aufnahmen in den Topanga Canyon zu Kyle Mullarky pilgerten. Der hat u.a. mit den Allah-Las gearbeitet, weiß also um sonnigen Sixties Psych.

Sehr deutlich wird das dann auf „California“, bei dem die Connection natürlich auf der Hand liegt. Schön folkig und harmonisch gehen Babe Rainbow hier zu Werke.

Man probiert insgesamt wieder viel, ohne allzu hektisch zu werden. „The Wind“ fließt sanft, während „Rainbow Rock“ satt rockend ausfällt. Man hat immer dieses Strandfeeling dabei, diesen „alles egal, wichtig ist nur, dass die nächste Welle kommt“-Vibe. Deutlich etwa auf dem Underwater Surf auf „Curl Free“ wahrzunehmen.

R’n’B touchiert man gemeinsam mit Jaden Smith auf „Your Imagination“, groovy wird man auf „Ready For Tomorrow“. Wieder alles easy bei Babe Rainbow.

Fazit: Einmal mehr die perfekte Strandurlaubsplatte.

Babe Rainbow - Changing Colours

8.2

8.2/10
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