Review: B Boys – Dudu

Sarkastischer Punk, gelangweilt, dann wieder energisch: Die Band aus Brooklyn überzeugt auf ihrem zweiten Album.

Talking Heads und The Clash werden als Einflüsse der B Boys gelistet. Den Groove haben die New Yorker jedenfalls, dazu spürt man noch etwas mehr Sarkasmus und Langeweile, stellenweise auch Verbissenheit.

Dudu“ (Captured Tracks) ist der Nachfolger zum 2017er Debüt „Dada“ und die beiden Platten gehen fließend ineinander über. Der Punk ist oft fluffig, manchmal flotter, sehr gerne auch von Breaks durchzogen.

Der Rhythmus wird durchbrochen, wir stolpern angetrunken durch eine graue Welt. Da stehen Gestalten in knappen Pants und Hawaii-Shirts, natürlich ironisch getragen.

Das Eröffnungsduo zeigt, was möglich ist. Während „Cognitive Dissonance“ tighter Eighties Punk ist, der zugänglich gerät, setzt „Pressure Inside“ auf Tempo und Shouts. Zwischen locker hingeworfen und aufrührerisch kommen die Songs daher.

„Ceremonies of Waste“ ist ungemein zugänglich, „I Want“ mit Veronica Torres von Pill dagegen spröder. „Asleep/Awake“ lullt uns angenehm ein, während „Taste For Trash“ zubeißt.

Fazit: Holen alles aus dem Punk heraus.

8.3

8.3/10
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