Review: AyahuascA – Naad

Die Band aus Italien orientiert sich am Retro-Psych, hebt ihn aber in die Moderne.

2017 gründeten sich AyahuascA und wie der Name schon verrät, geht es hier vertrippt zu. Dem Debütalbum „Naad“ (Salty Dog) liegt dann auch ein mystisches Konzept eines körperlosen Organismus vor, der Emotionen hören und die tiefsten Regionen unseres Verstands bereisen kann. So in etwa.

Musikalisch setzt sich die Band aus Italien mit Psych Rock der 1960er und 1970er auseinander. Dazu gibt es moderne Ansätze, die für etwas mehr Heaviness sorgen. Das zusammen geht alles ganz gut auf.

Auch das Konzept, die Platte in mehrere Phasen zu unterteilen, funktioniert. Die Dramaturgie nimmt uns mit. Wir werden mit „Vicious Mothers“ auf gemütlichen, im Refrain zwingenden, Psych Rock eingestimmt, der auf „Masses“ etwas mehr Fuzz und Wucht aufweist. AyahuascA bleiben aber stets zugänglich.

Nach einem Interlude finden wir uns mit „I Wanna Fall“ und „Inner Space“ in einem mystischen Teil wieder. „Inner Space“ gerät dabei schwerer, groovet aber packend.

Ein weiteres Zwischenspiel, dann wird es mit „The Black One“ sehr direkt und melodisch. Wieder ein Break, es folgt das abschließende und sehr epische „The Seer & The Queen“.

Fazit: Zum Fallenlassen.

7.7

7.7/10
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