Review: Axis: Sova – Fractal

Neue EP der Garage-Rocker aus Chicago mit Blick zurück und nach vorne.

Axis: Sova hatten mit ihrem tollen 2018er „Shampoo You“ eine kleiner Veränderung vollzogen. Das Gerümpel wurde entfernt, Licht durfte fluten. Bedeutet: Weniger LoFi Rock, mehr große Popmomente.

Nach der an den Release anschließenden Tour startete man eine weitere Bestandsaufnahme. Wo stehen wir nun mit Axis: Sova? Das Ergebnis erscheint als 4-Track-EP mit dem Titel „Fractal“ (God?).

Die Platte verknüpft das Vergangene mit dem Jetzt. Sie ist eher eine Rückbesinnung mit einem weiteren Drift. Exemplarisch dargestellt an „Fractal USA“. Ein Rework von „Fractal Ancestry“ vom 2015er „Early Surf“. Wie früher gibt es den einfachen Drum-Beat, doch der kühle Post Punk weicht groovendem Jam Rock.

Das Repetitive dominiert die Instrumental-Nummer „Caramel“. „(Don’t Wanna Have That) Dream“ ist einfachster Pop, schräg und herrlich. „Dying To Meet You“ startet mit einer warmen Orgel und Reduktion, wird dann zu einem angenehmen Jam aufgefüllt.

Alles neu bei Axis: Sova also? Wieder ein Stück weit anders, dabei vertraut. Die nächste LP wird sicherlich den Weg genauer ausschildern.

Fazit: Die Welt hat sich weitergedreht.

Axis: Sova - Fractal

8.1

8.1/10
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