Review: AUTOBAHN – The Moral Crossing

Statt AUTOBAHN in Großbuchstaben auf das Plattencover zu schreiben, hätte man dort besser das Wort Professionalität verwendet.

AUTOBAHN sind für die Aufnahmen an ihrem zweiten Album „The Moral Crossing“ (Felte/Tough Love) umgezogen. Die Band aus Leeds entschied, den Proberaum im Gebäude eines Punk-Clubs aufzugeben und stattdessen ein eigenes Studio zu bauen. Die frühere Location hatte direkten Einfluss auf den Sound, beschreibt die Band. So waren die bisherigen Veröffentlichungen auch immer recht roh und gitarrenlastig. Das ändert sich nun mit „The Moral Crossing“.

Nach „Obituary“ verschieben sich AUTOBAHN in Richtung New Wave und Industrial. „Future“ setzt die Synthies sehr prominent ein, dazu trommelt Liam Hilton technoid. Die Drums sind auf dem gesamten Album herausragend. Nur selten geben sie sich dabei konventionell, vielmehr fallen sie im positiven Sinne unangenehm auf.

Der Titeltrack schaut auf New Order/Joy Division, mit „Torment“ wird es etwas sperriger. Noch einmal heavy und noisig kommt „Execution (Rise)“ herangeschossen. Danach klingt das Album sehr sphärisch und shoegazig aus.

Fazit: Ein sehr britisches Album. Es gibt zu viele ähnliche Platten, als dass man sich länger an „The Moral Crossing“ erinnern müsste.

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