Review: Arthur Satàn – So Far So Good

Der Garage-Psycher lässt den Punk weg und kümmert sich um große Melodien.

Seit geraumer Zeit ist Arthur Larregle Mitglied des Garage Psych-Outfits J.C. Satàn. Zuletzt war etwa das sehr gute 2018er „Centaur Desire“ erschienen. Nun wagt sich der Franzose als Arthur Satàn an sein erstes Soloalbum.

So räudig und punkig J.C. Satàn, so angenehm und melodisch „So Far So Good“ (Born Bad). Psych ist da, wird hier aber als entspannte Sixties-Variante gefahren. Die Kinks fallen ein, die späten Beatles ebenso. Es gibt einen Hang zum Theatralischen, dazu aber auch wundervolle Catchiness.

„Summer“ eröffnet grandios, gleitet locker dahin, wird gegen Ende zwingender. Die großen Gesten werden auf „Free“ mit dem Piano unterfüttert. „Love Blee“ fährt dann zurück.

Der harmonische Folk auf „She’s long gone“, fantastisch. Der cool schlingernde Sixties Psych auf „She’s hotter than the sun“, großartig. Auch wenn die Platte gegen Ende etwas seltsam und gar ambitioniert wird, ist sie doch ein Highlight.

Fazit: Unerwartet entspannt.

Arthur Satàn - So Far So Good

8.7

8.7/10
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