Review: Annie Taylor – Sweet Mortality

Grunge-Psych-Rock aus der Schweiz, der sehr poppig ausfällt.

Annie Taylor haben sich nach anfänglichen Soft-Rock-Versuchen mit dem Debütalbum „Sweet Mortality“ (Taxi Gauche) zum Psych Rock vorgetastet. Die Schweizer heften noch das zusätzliche Attribut Grunge an.

Danach klingen Annie Taylor dann auch mehr, wenn sie dabei auch viel zu poppig sind. Also, ohne Kanten, das Wilde weggeschrubbt. Stellenweise fallen eher College Rock-Vibes auf, etwa auf „She Love You No More“ oder „Smoking Teenage Girl“.

Dabei beginnt die Platte mit dem dahintreibenden „Drive“ und dem bluesigen „Telephone“ recht gut. In der Folge kippt man aber zum zahmen Alt Rock ab. „Smokes“ überzeugt noch als Rock-Hymne, ansonsten bleibt leider nicht mehr viel übrig. Achja, das verwaschene, dabei wuchtige „Lucy“ geht auch in Ordnung. Und „Words“ klimpert schön dahin.

Fazit: Viel zu glatt.

5.4

5.4/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr