Review: Annabelle Chairlegs – Gotta Be In Love

Das zweite Album der Psych-Rocker aus Austin ist zeitlos.

Eigentlich liegen die Songs der neuen Platte von Annabelle Chairlegs bereits seit drei Jahren herum. Erst jetzt erscheinen sie als „Gotta Be In Love„. Thematisch treffen sie jedoch genau in das aktuelle Geschehen. Es geht um Isolation.

Die Platte fällt etwas düsterer aus als das 2015er Debüt „Watermelon Summer“. Dabei behalten die Texaner ihren zurückgelehnten Psych Rock bei, versinken trotz der von Furcht getriebenen Lyrics aber auch auch oft in Beliebigkeit.

Einige der Songs plätschern dahin, stören nicht, regen aber auch nicht wirklich auf. Dennoch gibt es ein paar Highlights. Der Opener „Outside“ ist etwa schön driftender Psych Rock mit der richtigen Portion Pop.

Auf dem knappen „Night Angel“ landet Sängerin Lindsey Mackin bei Grace Slick. Mackin trägt ohnehin die Platte. Sie singt kraftvoll, verzweifelt, dann ordnet sie sich elegant in den staubigen Sound ein.

Auf dem fantastischen „Brain Freeze“ nehmen sich Annabelle Chairlegs dann viel Zeit. Das tut ihnen gut, sie brauchen den Raum für die Entfaltung.

Fazit: Insgesamt recht solider Psych Rock.

7.2

7.2/10
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