Review: angelic milk – DIVINE BIKER LOVE

Aus St. Petersburg kommt eine Band, die auf ihrem Debütalbum Grunge, Dream Pop und Shoegaze vermischt.

Schon länger sind angelic milk unterwegs, legen aber erst jetzt ihr Debütalbum vor. „DIVINE BIKER LOVE“ (PNKSLM) hat rund zwei Jahre beansprucht und folgt der 2016er „Teenage Movie Soundtrack“ nach.

Die Band aus St. Petersburg spielt eine selten gehörte Mischung aus Grunge, Dream Pop und Shoegaze. Dabei wird nur selten vermengt sondern eher der Stil zwischen den Songs gewechselt. Da ist für jeden etwas dabei, positiv gesagt, negativ gesagt ist das schon eher durchwachsen. Was die Band rettet ist ihr Händchen für schöne Melodien.

„Helluva Dr.“ hat so eine. Hier arbeiten die harten Gitarren. Nach dem Hard Rock-Ausflug auf „BALL GAG KI$$“ wird es atmosphärischer und zurückhaltender.

Ganz so kantig, wie zu Beginn, erleben wir angelic milk nicht mehr. Stattdessen dominieren ruhige Töne. Oder solider Indie Rock, der etwa auf „Black Flamingo Motel“ zum Einsatz kommt. Die abschließenden Tracks „crimson spots on pale pink silk“ und „Agnes De Lux“ sind dann sehr verträumt.

Fazit: Ein Gemischtwarenladen, in dem man durchaus was finden kann.

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7.4

Fazit

7.4/10
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