Review: Amyl and the Sniffers – dto.

Ist das der heißeste Scheiß in Sachen Garage Punk? Ist es.

Amyl and The Sniffers, wenn es um Garage Punk geht, wird keine Band aktuell höher gehandelt. Vielleicht noch SURFBORT. Beide Bands setzen auf räudigen, traditionellen Punk-Sound und auf eine mitreißende Frontfrau.

Lange hat man auf das Debüt von Amyl and The Sniffers warten müssen. 2016 gab es eine erste Single, es folgten weitere. Der erste Longplayer heißt wie die Band und hat gleich drei massive Labels im Rücken: Flightless, ATO und Rough Trade. Jetzt soll es also so richtig losgehen.

Und das kann es. Die Australier hauen einen raus. Sie spucken nicht, sie treten nicht, sie wollen mit uns im Moshpit eine gute Zeit haben. Das Tempo ist hoch, die Riffs tendieren gerne zum Classic Rock, mitgröhlen können wir jederzeit.

Das Intro „Starfire 500“ stellt sich breitbeinig auf und verweist auf Schweden Rock der ausgehenden 1990er. Das ist sehr dick aufgetragen, aber auch saucool. Polternd geht es weiter. Das euphorische „Cup Of Destiny“ markiert einen ersten Höhepunkt, der von „GFY“ noch übertroffen wird.

Dann geht es kurz mit „Angel“ auf die Bremse. „Monsoon Rock“ schickt uns endgültig oben ohne in die schwitzende Menge. Aus vollem Hals singen wir „Got You“.

Gegen Ende schenkt man uns driftende Momente auf „Shake Ya“ und „Some Mutts (Can’t Be Muzzled)“. Wir können unsere Leiber ausschleudern lassen. Die Pause haben wir uns verdient.

Fazit: Willkommen auf der besten Party aller Zeiten.

9.3

9.3/10
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