Review: Amplified Heat – Madera

Die Gebrüder Ortiz präsentieren einen neuen Longplayer und positionieren sich wieder zwischen Motörhead und Black Sabbath.

Seit 2003 bestehen Amplified Heat und seitdem haben sie diverse Releases veröffentlicht. Immer präsent: Ein räudiger Heavy Psych, der stark an gebremste Motörhead erinnert. Auch auf dem neuen Werk, „Madera“, dominiert dieser Sound.

Die Gebrüder Ortiz aus Austin variieren über die Laufzeit. Jeder Song präsentiert einen neuen Ansatz innerhalb des engen Korsetts. Die Aufnahmequalität ist ebenfalls unterschiedlich. Mal sind die Songs verrauscht, dann wieder schön wuchtig.

„Big Black Smoke“ rückt den groovenden Heavy Psych mit Blues-Elementen nach vorne. „Biscuits and Gravy“ ist sehr böse geworden. Dafür lassen sie auf „Madamoiselle“ die Sonne herein.

„Alphajerk“ scheppert herrlich, „Evil Eye“ ist cooler Jam Rock. Der Blues ist prominenter auf „Chupacabra Blues“. Behäbig gibt sich „Whitout Love“. Die deutlichste Motörhead-Verbeugung gibt es auf dem abschließenden „Snake Charmer“.

Fazit: Macht wenig neu aber auch wenig falsch.

7.4

Fazit

7.4/10