Review: Allah-Las – LAHS

Die Kalifornier haben von ihren Reisen Eindrücke und Inspirationen mitgebracht.

Wundervoll zurückgelehnter Sixties Psych mit Surf-Einlagen, dafür stehen die Allah-Las. Zuletzt war dies 2016 auf „Calico Review“ in Longplayerform zu hören, nun gibt es ein neues Album. „LAHS“ (Mexican Summer) ist das insgesamt vierte Werk der Band aus Los Angeles – und das bisher spannendste.

Man war viel unterwegs, auf Tour oder auch privat. Horizonte wurden geöffnet, Inspirationen gesammelt, das alles beeinflusste den Sound der neuen Platte. Wobei der entspannte Psych Rock weiterhin da ist, er wird nur ergänzt, manchmal stark verlangsamt, hier und dort differenzierter.

Aus Brasilien haben die Allah-Las „Prazer Em Te Conhecer“ mitgebracht, das sie aber in die Westküste überführen und mit Country Rock ausstatten. Das Souvenir aus Spanien heißt „Pleasure“, ist schön driftender Psych Pop.

„Roco Ono“ bietet etwas Funk und Disco, ist rein instrumental. Krautig wird es mit „Electricity“. Auch „Houston“ ist etwas experimenteller und versponnener.

Ansonsten gibt es Gewohntes in Variation. Sehr schön ist das verlorene „Poloar Onion“. „Keeping Dry“ ist etwas forscher, auch „Light Yearly“ schiebt an. Großartig luftig ist „Holding Pattern“.

Fazit: Kein radikaler Umbruch, dafür genießbare neue Komponenten.

8.4

8.4/10
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