Review: Alien Nosejob – Suddenly Everything Is Twice As Loud

Der Australier Jake Robertson kann alles und macht alles. Hier: Punk, Garage Rock, New Wave, LoFi-Power-Pop.

Alien Nosejob ist das Projekt von Jake Robertson, den wir u.a. von den Hierophants oder Ausmuteants kennen. Hier verfolgt er einen sehr offenen Ansatz, bleibt aber stets mit einem Bein im Punk stehen.

Mit „Suddenly Everything Is Twice As Loud“ (ANTI FADE / Drunken Sailor) erscheint nun das zweite Album des Australiers. Erneut erhalten wir, schreckliches Wort, stimmt aber, einen Genre-Mix. Alles geht, wobei die prinzipielle Stoßrichtung LoFi-Trash-Garage-Rock ist.

Die Drum-Machine ist einfältig, die Synthielines haben auch schon mal bessere Zeiten erlebt. Dennoch hat das viel Wärme und stellenweise auch Eingängigkeit.

Wie herrlich „Rainbow Road“ mit Post Punk-Coolness spielt und elegant dahintreibt. Wie offen und schön „Daintree“ geraten ist.

Dann gibt es straighten, brummenden Punk. „Television Sets“ geht direkt nach vorne, ist räudig und fantastisch, der Synthie stolpert herein. „Emotional Rep“ ist verrauscht, „Freezing Cold“ wabernd.

Und dann gibt es auch noch psychige Momente („Weight Of The World“), LoFi-Power-Pop („Don’t Need Your Love“) und ausladenden Dream Punk („Alien Island“). Die Brüche stören nicht, die Tracks folgen logisch und der Flow hält.

Fazit: Ein bunter, wohlriechender Strauß.

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