Review: Alice Bag – Sister Dynamite

Keine Revolution, aber eine gute Rock-Platte.

Alice Bag brachte in den 1970ern mit The Bags den LA Punk mit auf den Weg. Seit Mitte der 2010er ist sie wieder sehr aktiv, brachte zwei Soloalben heraus. Ein drittes folgt nun mit „Sister Dynamite“ (In The Red).

Bag trifft auf eine weitere Person, die eine Revolution anstrebte. Allison Wolfe, die mit Bratmobile Teil der Riot-Grrl-Bewegung war, hören wir auf „Breadcrumbs“ und „Even“.

Doch weitere Steine wird „Sister Dynamite“ nicht ins Rollen bringen. Dafür ist die Platte an vielen Stellen zu gefällig, zu geschmeidig. Es ist eine angenehm zu konsumierende Rock-Platte.

Energisch, wie auf dem Opener „Spark“, wird es selten. Es dominieren poppige Rock-Töne. Auf „Identified“ haben wir einen New Wave-Touch, auf „Súbele“ eine Mitgröhlnummer für etwas zu helle Diskotheken.

Aber insgesamt ist das alles recht okay. Vor allem, wenn man dann auf das post-punkig anschiebende „Noise“ trifft oder mit dem Titeltrack gute alte Zeiten aufleben lässt.

Fazit: Nicht viel riskiert, deshalb auch nichts verloren.

7.3

7.3/10
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