Review: Alex Maas – Luca

Der Black Angels-Sänger wird auf seinem Solodebüt persönlich.

Eine Geburt verursacht ein Durcheinander, regt aber auch zu neuen Gedanken an. So ist es Alex Maas von The Black Angels gegangen, als 2018 sein Sohn Luca auf die Welt kam. Neben Freude schlich sich auch Angst ein. Die schreckliche Welt eben, ist Luca dafür bereit?

Die neuen Einflüsse hat der Texaner in seinem ersten Soloalbum verarbeitet. Passenderweise heißt es „Luca“ (Basin Rock). Alte Songs stehen neben neuen Kompositionen. Allesamt unterscheiden sie sich vom Sound seiner Hauptband. Der hypnotische Psych Rock weicht gefühlvollen und reduzierten Songs.

Begleitet wird Maas von einer großen Mannschaft. Seine Black Angels-Kollegen Christian Bland und Jake Garcia sind dabei, Ex-Mitglied Nate Ryan schaute auch vorbei. Zudem haben mitgewirkt: Duane Trucks (Widespread Panic), Bryan Ritchie (The Sword), Quincy McCrary (Jack White), Jazz Mills, Derek Brown (Eels) und Robb Kidd (Golden Dawn Arkestra).

Portishead diente Maas als Inspiration und an einigen Stellen, vor allem auf „All Day“, merkt man das sehr deutlich. Sanfte Streicher, zurückhaltende Drums, dazu eine komplexe, wenn auch zurückhaltende Soundlandschaft werden eingesetzt.

„Been Struggling“ gerät verträumt, „500 Dreams“ sucht dann doch den Aufbruch. „American Conquest“ deutet dann Psych Rock an, dazu kommt es aber nicht. Jedenfalls eine tolle Nummer mit historischem Anstrich und düsterer Auslage.

Fazit: Schön, mal diese Seite von Maas zu hören.

Alex Maas - Luca

8.3

8.3/10
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