Review: Al Lover – Existential Everything

Psych-Auskenner ist er und ein Tüftler: Der Wahl-Kalifornier präsentiert seine meditative neue Platte.

Al Lover ist der Mann, wenn es um psychedelische Musik geht. Er dokumentiert Aktuelles, gräbt Altes aus und nebenbei macht er eigene Platten. Das neueste Werk heißt „Existential Everything“ (Stolen Body Records / Crash Symbols).

Aufgenommen wurde es über einen längeren Zeitraum, auf Reisen und außerhalb seines Studios. Dennoch sind die Tracks konsistent und atmen alle dieselbe Luft. Es ist ein sehr meditativer Sound, der oft Züge von Ambient hat. Selten wird es ungemütlich, auch wenn die Stimmung insgesamt eher düster ist.

Ab und an schleichen sich Hip Hop-Beats ein, wie etwa auf „Portable Dada Device“, sie bleiben aber sanft. „Heavy Rain In Visual Fields“ ist neun Minuten lang und arbeitet sich nach flächigem Beginn an verstolperten Beats ab.

„Quarantined Cauldron“ und „Haunted Trap House“ wirken etwas bedrohlicher. Schnell wird die alte Stimmung wiederhergestellt und wir gleiten mit „Electric Meat“ sanft aus der Platte hinaus.

Fazit: Funktioniert gut, regt aber auch wenig auf.

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7.3

Fazit

7.3/10
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