Review: Acid Mothers Temple – Reverse Of Rebirth In Universe

Die japanische Psych-Institution stellt auf Neuanfang.

Acid Mothers Temple haben sich in knapp 24 Jahren einen Ruf erarbeitet. Sie wechseln permanent ihr Line-Up und hauen monatsweise neue Platten heraus. Mit der neuen Veröffentlichung will man aber nun ein neues Kapitel aufschlagen.

Reverse Of Rebirth In Universe“ (Riot Season Records) soll so etwas wie eine Fortführung des zweiten Aktes der Band sein, der vor ein paar Jahren mit dem Zusatz „Next Generation“ begann. Auf diesem Release nehmen sich die Japaner ältere Songs vor und bearbeiten sie.

Das Line-Up beinhaltet nun neben den Gründungsmitgliedern Kawabata Makoto und Higashi Hiroshi die Neuzugänge Jyonson Tsu, der für einen beinahe flüsternden Gesang zuständig ist, sowie Satoshima Nani und Wolf.

„Dark Star Blues“ ist gekürzt und um Weirdness bereinigt. Der Song klingt sehr zugänglich, hat aber auch weiterhin spacige Elemente zu bieten und mündet in einen sehr chaotischen Part.

„Blue Velvet Blues“ ist auch eher besinnlich. Die originale Grundstruktur bleibt erhalten, dennoch zeigt sich der Track viel klarer und reduzierter.  „Black Summer Song“ ist der einzige „neue“ Song. Auf über 20 Minuten erleben wir eine gewohnt ausufernde Band, die uns auf einen wilden Space-Ritt mitnimmt.

Auf der CD gibt es zudem „Flying Teapot“. Hier werden schwerere Geschütze aufgefahren, die Nummer ist zwingender und härter als das davor.

Fazit: Wenn das die neuen Acid Mothers Temple sind, freuen wir uns auf kommende Platten umso mehr.

8.1

Fazit

8.1/10
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