Review: Acid Carousel – Street Cowboys

Auf ihrer neuen EP gibt sich das Psych-Kollektiv fokussierter. Herausgekonmen ist die perfekte Sommerplatte.

Acid Carousel aus Texas verstehen sich als Kollektiv. Jeder kann sich einbringen, jede Idee ist willkommen. Die Band feierte vergangenes Jahr mit dem Wahnsinnswerk „Higher Than The Beatles!“ ihren Durchbruch. Jetzt legen die Texaner mit der „Street Cowboys„-EP (Dreamy Life Records) nach.

Die Instrumentierung wurde für diesen Release erweitert. Signifikant sticht etwa die Trompete heraus. Zudem gibt sich Acid Carousel deutlich fokussierter. Waren auf „Higher Than The Beatles!“ Strukturen da um aufgebrochen zu werden, gibt man sich nun mehr Melodien hin. Das gerät zum Vorteil.

„Fuckin‘ Spaceships (the prequel)“ gibt den Grundton vor. Das Intro der EP ist sehr sonnig und angenehm psychig. Es ist eine Sommerplatte, ein Album für einen Nachmittag am See. „Summer Girls“ ist sehr zurückgelehnt. Die Trompete bestimmt den Sixties Psych auf „The Letter“.

„Fuckin‘ Spaceships (the sequel)“ beginnt zunächst temporeich, wird dann wieder entspannt und ist ein echter Ohrwurm. „Captain Marigold“ ist etwas versponnener und düsterer, dennoch melodisch. Ariel Hartley von Pearl Earl liefert hier Gast-Vocals. Die Platte endet mit dem Bedroom Psych von „Killer on the Moonbeam“.

Fazit: Fantastische Veröffentlichung, die möglichst schnell den Winter vertreiben sollte.

7.9

Fazit

7.9/10