Review: Acid Carousel – Another Everything

21 Tracks, 12 Musiker, von Sprachsamples zerhackte Tracks, dazu eine Mischung aus Sixties Psych und Space Pop. Ein Wahnsinn!

Ambitionierte Alben sind das Ding von Acid Carousel. Mit „Higher Than The Beatles“ gab es 2017 bereits ein episches Werk. „Another Everything“ (Dream Life / Get With It!) versucht sich an einer Mischung aus Musical und Operette.

Angeführt von John Kuzmick und Gus Baldwin waren zwölf Musiker an der Platte beteiligt. Ein Frauenchor tritt auf, eine Galaxie an Instrumenten wird eingeführt.

Sixties Psych ist die Grundlage. Diese wird zerfurcht von Sprachsamples und Experimenten. Selten bleibt ein Song konsistent, da sind immer unzählige Wendungen. Das sorgt für ein ganz anderes Hörerlebnis. Drama pur!

Der erste Teil ist in LSD getränkt. „Step Inside“ ist angenehm verschroben, „Keith Richards (first acid trip)“ cooler Garage Psych, der sich atmosphärisch öffnet. Plötzlich taucht dann mit „Jillian Henning“ eine fette Fuzz-Punk-Nummer auf. Es wird hektischer.

Mit dem Space Pop auf „This is all you’ll ever need“ und der folgenden „Overture (morning)“ beginnt ein proggiger Abschnitt. Mit „Love is Blind“ kehren wir dann zurück zu entspannten Sounds.

Fazit: Abendfüllend.

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