Review: Acid Baby Jesus – Lilac Days

Nach längerer Pause kehren die Griechen zurück. Die Zeit haben sie für eine Veränderung genutzt.

Acid Baby Jesus haben nach einer dreijährigen Auszeit eine neue Platte am Start. Für „Lilac Days“ sind sie vom Garage-Rock-Label Slovenly Recordings zum Psych-Experten Fuzz Club Records gewechselt. Damit ist auch schon angedeutet, wohin sich der Sound der Griechen entwickelt hat.

Waren die ersten beiden Alben noch etwas roh, erklingt nun auf „Lilac Days“ besinnlicher und eingängiger Psych Pop. Die Kanten wurden abgeschliffen, alles ist nun sehr viel freundlicher. Lediglich auf zwei Stücken blitzt die Vergangenheit auf.

„Me & Panormita“ und „Guide Us In“ erinnern an wilde Zeiten. Ansonsten dominiert der Sixties Psych der Beatles, mitsamt der Verweise auf fernöstliche Musik. Mit dem Titeltrack beginnt das Album schon ruhig. Danach wird es mit „Faces Of Janus“ und „No Such Thing As Twice“ noch zurückhaltender.

„Down The Ley Lines“ ist dann eine Art Weckruf, um den Tempowechsel einzuleiten. Die Schlussnummer „Love Has Left My House Today“ ist dann sehr an den Mystic Braves sowie Allah-Las orientiert und tatsächlich fantastisch.

Fazit: Eine sehr eingängige, freundliche Platte. Hatte man von den früheren Rumpel-Punks so nicht erwartet.

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