Review: Aaron Diko – DDCT

Aaron Diko hat sich mit Creeping-Pink-Mitglieder an Klangexperimenten versucht. Die warme Decke wurde dabei auf einem Nagelbrett ausgebreitet.

Aaron Diko hat sich einen Tapetenwechsel verordnet. Der Synthie-Mann der Garage-Punks von POW! zog dazu aus der Bay Area zurück nach Indiana. Dort experimentierte er mit den Creeping-Pink-Mitgliedern Landon Caldwell, Mark Tester und Mitch Duncan. Herausgekommen ist die Platte „DDCT“ (Empty Cellar Records/Medium Sound).

Allerlei elektrische Spielereien und analoge Synthies wurden verwendet. Das Motto: Einfach mal loslegen und schauen, was für Sounds dabei herauskommen. So sind die Songs auf dem Album auch sehr unterschiedlich geraten. Allen gemeinsam ist, dass sie rein instrumental sind und damit auf Gesang vollständig verzichtet wurde.

Es gibt fiepsende Eighties-Synthie-Sounds mit „Tracks“, das an manchen Stellen sehr an SURVIVE erinnert. Die warme Wolldecke wird mit „Peace + Quiet“ und den Ambient-Stücken „Thirst“ sowie „Nocturnal Blanket“ ausgebreitet. Darunter versteckt sich aber ein Nagelbrett, das mit den Noise-Stücken „Dollar Store Candle“ und „10th Street Drag“ geschärft wird.

Freunde der 8-Bits-Sounds kommen derweil mit „Sneaking Out“ auf ihre Kosten. Ein sehr abwechslungsreiches Album also.

Fazit: Ein bunter Strauß voll Synthie-Klängen. Trotz des experimentellen Charakters durchaus packend.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr