Review: A. Swayze and the Ghosts – Paid Salvation

Die Australier können sich nicht ganz entscheiden, ob sie lieber im Pub saufen oder bei der kleinen Rösterei ums Eck einen Kaffee trinken wollen.

Drei Jahre nach der ersten EP sind A. Swayze and the Ghosts nun bereit für die Debüt-LP. „Paid Salvation“ (Ivy League) vereint dabei verschiedene Richtungen. Vordergründig ist es Punk, der immer wieder anders ausgelegt wird.

Die Band aus Australien fühlt sich im Pub Punk, eine ureigene Disziplin der dortigen Gruppen, sehr wohl. Sie weiß aber auch, wie verdammt cool der Garage Rock Anfang der 2000er war. Mit Sonnenbrille und Vokuhila geht es in die düstere Schwemme.

Lässig etwa das schöne „Suddenly“, das die Strokes um Post Punk ergänzt. Oder der fließende Titeltrack, der gegen das Repetitive räudigen Gesang stellt. Das findet man auch auf „Beaches“ wieder, das insgesamt aber fieser gerät und gar ins Irrlichternde abdriftet.

Dazwischen Mitgröhlen mit „Nothing Left To Do“ oder „Connect To Consume“. Man weiß noch nicht genau, wo das hingeht, es sieht aber vielversprechend aus.

Fazit: Viele Angebote, die wir gerne annehmen.

7.7

7.7/10
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