Review: A Place To Bury Strangers – Hologram

Die Post-Punks aus New York sind auf ihrer neuen EP roh, dennoch melodisch.

Platten von A Place To Bury Strangers sind immer eine intensive Angelegenheit, die oft in der Effekthascherei verschwinden. Für die neue EP „Hologram“ (DedStrange) hat sich Leader Oliver Ackermann nun mehr dem Rohen und der Melodie verschrieben.

Flankiert wird er dieses Mal von Sandra und John Fedowitz (Ceremony), die mit Bass und Schlagzeug für einen geordneten Rahmen sorgen, den Ackermann mit seinen Sounds füllen kann. Er tut dies zumeist unauffällig, wenn auch dem APTBS-Trademark-Sound gehorchend.

Noisey, stoisch und vor allem LoFi kommt „End of the Night“ als Opener daher. Bei all dem Feedback und Fuzz ist der Song dann doch recht catchy. Die New Yorker übertreiben nicht, lassen es auf „Playing The Part“ auch mal federleicht fließen. Nur „In My Hive“ schert etwas aus, wirkt überfrachtet.

Dafür gerät „I Might Have“ fantastisch. Der Fuzz kreischt, es ist dicht, doch da schlummert viel Gefühl. Noch deutlicher auf dem sanften „I Need You“ dargestellt. Geht auch ohne Tonnen an Effektgeräten.

Fazit: Angenehm reduziert und dennoch mitreißend.

A Place To Bury Strangers - Hologram

7.9

7.9/10
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