Review: 39th and The Nortons – Mourning Waltz

Auf ihrem dritten Album liefert die Band aus Paris wieder wundervollen Sixties Psych.

39th & The Nortons wird angeführt von Nick Wheeldon (Os Noctàmbulos). Drumherum wechselt sich das Personal ab. Auf dem neuen Album „Mourning Waltz“ (Croque Macadam) ist die Besetzung im Vergleich zum Vorgänger „The Dreamers“ aber annähernd dieselbe.

So sind auch wieder Martin Meilhan-Bordes und Sam Roux von Bootchy Temple dabei, die selbst einen Longplayer in Vorbereitung haben. Die Musik von 39th & The Nortons ist wunderschöner Sixties Psych, der mal mehr in Richtung Beach Boys ausschlägt und dann wieder deutlicher nach The Kinks klingt. Da ist immer viel Melodie drin. Manchmal wird es energischer, dann atmosphärischer.

Zum Einstieg gibt es sehr angenehmen Psych Rock mit „Walking Slowly“. Die Orgel ist gediegen, die Stimmung eine freundliche. „21.01“ ist etwas aufgekratzter. Wheeldon singt verzweifelt „I’m ashamed to be a man.“

„Oh! Gene“ fällt sehr ruhig, aber dicht aus. Die Violine sorgt für leichte Melancholie. „La Cafetiére“ ist dafür wieder rockiger. Auf dem gediegenen „White Light“ übernimmt Meilhan-Bordes das Mikrofon.


„Caroline“ ist auf jeden Fall ein Hit, ebenso wie „Orchid Flower“. „Baby Blue“ geht gut nach vorne, „I Realise“ ist gar satter Garage Rock. Im Refrain fühlen wir uns an die 13th Floor Elevators erinnert. „Golden Yesterday“ bildet einen sanften Abschluss.

Fazit: Sixites Psych, wie er sein muss.

8.2

Fazit

8.2/10
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