Monatsrückblick: Psychedelische Musik im September 2018

Eine Flut an großartige Platten brach im September über uns herein. Das Album des Monats ist das brachiale Meisterwerk „Burnt Sugar“ von Gouge Away.

Einige harte Brocken erwarteten uns im September. Pig Destroyer kehrten mit dem fantastischen „Head Cage“ zurück und zeigten, dass sie nicht nur Grindcore können. Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs legten „King of Cowards“ vor, das vor Brutalität nur so strotzt. Auch die Platte des Monats ist schwer verdaubar.

Burnt Sugar“ von Gouge Away liefert Hardcore-Kracher und beängstigende Noise-Songs. Die Band aus Florida landete für diesen Release auf Deathwish und da sind sie mit ihrem unbequem kreischenden Sound genau richtig.

Wuchtig präsentierten sich auch Årabrot mit „Who Do You Love“, sie bewegen sich mit diesem Release aber eher in Richtung Pop. Hart, aber doch offen ist das neue Werk von Mudhoney. „Digital Garbage“ zeigt, dass die Band auch noch nach 30 Jahren Relevanz hat.

SLIFT verpasste den Monatssieg mit „La Planète Inexplorée“ nur knapp. Es ist eine abgefahrene Psych-Space-Prog-Platte, der einer Spur der Fokus fehlt, aber einige der größten Hits des Jahres beinhaltet.

Punkig aufgekratztes gab es auf dem wunderbaren Meta-Werk „Keeping Up With Miss World“ von Miss World. Dazu passt das großartige „The Lost Record“ von Escape-ism. Dilly Dally geben sich auf „Heaven“ etwas epischer, JEFF The Brotherhood schlagen auf „Magick Songs“ gleich eine ganz andere Richtung ein.

Die beste Post-Punk-Platte seit langem legten Lonely Parade mit „The Pits“ vor. Farflung („This Capsule“) und Electric Citizen („Helltown“) holten die dicken Gitarren raus. Im ersten Fall driftete man gen Weltraum ab, im zweiten Fall blieb man fest auf dem Boden.

Bezauberndes schenkten uns Winter & Triptides mit „Estrela Mágica“ und Leland and the Silver Wells mit einem selbstbetitelten Werk.

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