Monatsrückblick: Psychedelische Musik im Januar 2019

Zum Start ins neue Jahr gab es wenig Masse, dafür umso mehr Klasse.

Etwas verhalten fiel der Start ins Jahr 2019 aus. Viele Labels und Bands hielten sich mit ihren Veröffentlichungen zurück und schielen offenbar auf die nächsten Monate.

Nicht so Stolen Body Records. Gleich zwei Releases präsentierte das Label, die beide in den Bestenlisten des Jahres auftauchen könnten. Ouzo Bazooka lieferten „Transporter“ das Album des Monats ab. Die Israelis entdecken 1960er Garage Rock und drehen ihren Sound damit in eine etwas andere Richtung. Diese gefällt uns vorzüglich.

Mit „SUB-URBAN“ von Electric Retro Spectrum hatte Stolen Body Records noch einen Juwel. Das Trio aus Paris vermischt Psych Rock, Grunge und Noise zu etwas Düsterem und Faszinierendem. Leider nur eine EP, deshalb viel zu schnell vorbei.

Lorelle Meets The Obsolete kehren mit „De Facto“ zurück. Der Rock früherer Tage tritt etwas in den Hintergrund, Shoegaze und Synthie-Sounds übernehmen. Die bisher ambitionierteste und beste Platte der Mexikaner.

Wo wir schon bei herausfordernd sind: Tim Presley formt als White Fence auf „I Have To Feed Larry’s Hawk“ unerhörte Sounds. Melodien werden aufgebaut und kurz darauf wieder zerstört. Wir haben einen Knoten im Hirn.

Zur Entspannung hören wir das wundervolle 1950s Rock-Album „Pet Town“ von Eerie Wanda. So schön!

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