Monatsrückblick: Die 8 besten Platten im März 2020

Das Album des Monats kommt von Pretty Lightning.

Die Platte des Monats: Pretty Lightning – Jangle Bowls

Vierte Platte des Duos aus Saarbrücken. Fesselt von der ersten Sekunde an mit Psych Rock, Blues und Kraut Rock. Es scheppert, fließt und fesselt. Nicht einen Moment, in dem man nicht denkt: Fuck, ist das gut! Sumpfige Momente werden von der Unendlichkeit abgelöst. Meisterlich!

Die beste Rock-Platte des Monats: Lewsberg – In This House

Minimalistische, No-Bullshit-Rock-Musik. Die Holländer lieben es einfach, tiefgründig und albern. Die Songs sind flott klimpernd, dann wieder sanft. Dazu werden die Geschichten erzählt, die von persönlichen, aber auch absurden Momenten leben.

Die beste Folk-Rock-Platte des Monats: Arbouretum – Let It All In

Siebtes Album der Folk-Rocker um Dave Heumann. Die Band aus Baltimore entfaltet sich hier zur vollen Blüte. Klischeefrei und ernsthaft verbinden sie amerikansichen mit englischem Folk, erlauben sich gar einen psychedelischen Jam.

Die beste Space-Oper des Monats: Cegvera – The Sixth Glare/Vinnum Sabbathi – Of Dimensions and Theories

Die beiden Releases sind zusammenhängend und erzählen das Ende der Erde, beschreiben dann den Aufbruch ins Weltall. Cegvera machen den Anfang, liefern wuchtigen, düsteren Doom. Zwischendurch öffnet sich der Sound, viel Licht ist da aber nicht. Hoffnungsvoller gestaltet sich der Output von Vinnum Sabbathi. Sprachfetzen sorgen für den Zusammenhang, auch hier ist es Doom, der alles zusammenhält.

Die beste Doom-Platte des Monats: Dirt Woman – The Glass Cliff

Wieder Doom, wieder Sprachsamples: Das Quartett aus Baltimore legt erfrischenden, raumgreifenden Doom an, der natürlich wuchtig brummt, aber sich gerne auch in weite Ferne verabschiedet. Da gibt es droneige Parts und Seitenblicke zum Stoner.

Die beste Pop-Platte des Monats: Deap Lips – dto.

Die Flaming Lips zerren das Blues-Rock-Duo Deap Vally in ihre Ecke. Dort fühlt es sich wohl, ergibt sich dem Psych Pop. Flirrende Space Trips sind garantiert, Raum für Mystik und Epik gibt es ebenfalls. Die Platte wird von Song zu Song besser.

Die abwechslungsreichste Platte des Monats: Obacht Obacht – Diorama

Die Schweizer singen im Dialekt, dazu gibt es einmal alles. Auch diverse Videos, die dazugehören. Es wird Pop, Kraut und Garage geboten. Mal ist es grellbunter Elektro Psych, dann wieder stoischer Post Rock. Ambitioniert, geht aber gut auf.

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