Monatsrückblick: Die 8 besten Platten im Juni 2021

Das Album des Monats kommt von Birds of Maya.

Das Album des Monats: Birds of Maya – Valdez

Eigentlich bereits 2014 entstanden, kommt nun die Platte des Trios aus Philadelphia zur Veröffentlichung. Es ist psychedelischer und sehr roher Rock. Dad Rock in seiner unpoliertesten Form. Es fiepst und brummt, ufert aus, kommt dann straight zum Punkt. Eine fantastische Rock-Platte!

Das Psych Rock-Album des Monats: Night Beats – Outlaw R&B

Danny Lee Blackwell betreibt seit einiger Zeit das Projekt im Alleingang. Nach eher mauen Ergebnissen landet er nun mit dieser Platte einen Volltreffer. Der Psych Rock ist nicht mehr gar so hallend und hypnotisierend wie zu den Anfangszeiten, dafür sehr cool und staubig, dabei gefühlvoll. Texas Psych trifft auf kalifornische Entspanntheit.

Das Noise Rock-Album des Monats: Part Chimp – Drool

Fünfter Output der Noise Rock-Band aus London, und was für ein toller. Mit schweren Riffs und brummendem Bass fallen sie ein, bekifft, doch das Ecstasy wirkt schon ein wenig. Zugedröhnt, dennoch aufgekratzt, eine anstrengende Mischung, die ins Musikalische übersetzt aber einen gewissen Reiz entwickelt.

Das Sixties Psych-Album des Monats: Arthur Satàn – So Far So Good

Der Mann von der Garage Psych-Band J.C. Satàn lässt es auf seinem Solodebüt weitaus melodischer und zugänglicher angehen. Wundervoller Sixties Psych mit großen Gesten und etwas Versponnenheit.

Das Post Punk-Album des Monats: Pigeon – Deny All Knowledge Of Complicity

Die Berliner verweben Noise Rock mit Post Punk und das funktioniert wunderbar. Sie legen einen kühl groovenden Groove an, streuen schiefe Spitzen ein. Ein sehr ausgefeiltes Album.

Der „Soundtrack“ des Monats: Perilymph – Tout En Haut

Welch wundervolle Welt uns eröffnet wird. Organische Sounds, die zu psychedelischen Filmen der 1960er und 1970er passen würden. Wenig Rock, dafür viel Wabern.

Das Power Pop-Album des Monats: LEOPARDO – Malcantone

Die Schweizer tränken dabei den Power Pop in LSD, werden dabei schräg und auch ein wenig schelmenhaft. Ab und zu blitzen Punk und Garage Rock auf, doch die schwelgerischen und schlingernden Stellen überzeugen schlussendlich.

Die EP des Monats: The Lounge Society – Silk For The Starving

Eine dieser frischen Post Punk-Bands aus London mit einem Wahnsinnsdebüt. Punktabzüge nur für die Knappheit, ansonsten ungemein vielversprechend. Packen drei Songs in einen und bleiben stets stilsicher.

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