Monatsrückblick: Die 7 besten Platten im April 2020

Das Album des Monats kommt von Once & Future Band.

Die Platte des Monats: Once & Future Band – Deleted Scenes

Auf ihrem zweiten Album fahren die Kalifornier Großes auf. Malerischer Prog, prunkvoller Pop und barocker Sixties Psych finden zusammen zu einem unpeinlichen, wundervoll schönem Werk. Man kann nicht satt werden, will immer mehr davon. Das Songwriting ist differenzierter, erschließt sich dennoch spielend. Ein Werk für die Ewigkeit.

Die Sixties Psych-Platte des Monats: Dead Ghosts – Automatic Changer

Nach langer Pause kehren die Kanadier zurück. Sie haben eine umfangreiche Platte mitgebracht, die Sixties Psych als Grundlage hat, hier etwas melodischer und klarer klingt, auf den punkigen Werken zuvor. Dann gibt es noch einen Ausritt in den Wilden Westen, der schlussendlich den Himmel öffnet.

Die Garage Psych-Platte des Monats: Modulator II – Slivered Hearse

Zwei Drittel Dusty Mush präsentieren brummenden, sehr abwechslungsreichen Garage Psych. Es scheppert und rumst, es driftet und ballert. Teilweise innerhalb eines Songs. Die Franzosen lassen uns kaum Zeit zum Durchatmen, haben uns von Sekunde eins an gefangen.

Die Art-Pop-Platte des Monats: Jackie Lynn – Jacqueline

Haley Fohr von Circuit Des Yeux reaktiviert ihr Alter Ego. Jacqueline steuert ihren Truck durch die Gegend, die unterschiedlichen Haltestationen erhalten die passenden Sounds. Die Bitchin Bajas unterstützen, kreieren mit Fohr Songs für die wilde Party-Nacht und die absolute Einsamkeit.

Die Kraut Rock-Platte des Monats: Sei Still – dto.

Debüt der Mexikaner, die sich hier schon sehr ausgereift zeigen. Sie wissen, wie man guten Kraut Rock aufbereitet und ihn schnurren lassen. Sei Still nehmen sich den Raum, den sie brauchen, ihre Songs dürfen sich langsam entfalten.

Die beste Rock-Platte des Monats: Flat Worms – Antarctica

Die Kalifornier lassen alles Post, New und Garage beiseite und rocken einfach hart. Ty Segall und Steve Albini saßen an den Reglern, pusteten jedes noch so kleine Staubkorn heraus. Es ist dichte, packende, eindringliche Gitarrenmusik ohne Fett.

Die frischeste Platte des Monats: Hollow Ship – Future Remains

Die Schweden lassen auf ihrem Debüt nichts unberührt, was psychedelisch sein könnte. Jams werden von fluffigem Tropical abgelöst, Sonnendurchflutetes trifft auf nebligen Prog. Vielseitig und sehr spannend.

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