Monatsrückblick: Die 6 besten Platten im September 2020

Das Album des Monats kommt von The Archaeas.

Das Album des Monats: The Archaeas – dto.

Ein großartiges Debüt dieser Garage Punk-Band aus Louisville. Es knarzt so herrlich, ist melodisch, rasant, überstürzt. Der junge Ty Segall kommt uns in Erinnerung, das hier knüpft nahtlos an, füllt eine schmerzhafte Lücke. Guitar Wolf ist eine weitere Quelle, die zitiert wird. Einfach nur schnörkellos nach vorne, dabei stets die Catchiness im Rücken. Was da wohl noch Großes kommen mag?

Die Rock’n’Roll-Platte des Monats: Singapore Sling – Good Sick Fun

Die Düster-Rocker von der einsamen Insel haben wir den Rock’n’Roll in ihr Leben gelassen und erfreuen uns mit gar wunderlichen, dabei stets monoton rockenden Klängen. Das elfte Album der Isländer gehört zu ihren Highlights. Es ist toll, wenn es gewohnt anschiebt, aber auch fantastisch, wenn es neue Pfade betritt.

Die beste John Dwyer-Platte des Monats: Osees – Protean Threat

Nun ist man bei den Osees schon länger in derselben Besetzung unterwegs. Nach proggigem Wahnsinn hat man sich nun sehr stark fokussiert. Der Garage Rock aus In The Red-Zeiten ist präsenter, das Verkopfte aber weiterhin da. Schlenker hier, Schlenker dort, dennoch immer saugeil und ein gut einfahrender Trip.

Die beste Psych Pop-Platte des Monats: The Flaming Lips – American Head

Die Nostalgie im Rückspiegel fahren die alten Herren des psychedelischen Pop dieses Mal sehr souverän. Es geht um Drogen, wie sie Leben zerstören können. Manchmal nimmt man die falschen Pfade. Die Lips haben aber nun wieder den richtigen gefunden. Entschlackt und fokussiert wie lange nicht.

Die beste Post Punk-Platte des Monats: Erregung Öffentlicher Erregung – EÖE

Stolze 20 Songs liefern die Hamburger/Berliner auf ihrem Debütalbum an. Trotzdem herrscht große Varianz vor. Zwischen Disko-Hymne und stoischem Post Punk findet man sich ein. Da blubbert es, da ist ein Hit und hier wundern wir uns etwas. Energie ist stets da, das reißt wirklich gut mit.

Die beste Garage Rock-Platte des Monats: CCR Headcleaner – Street Riffs

Fuzz haben bald ein neues Album, CCR Headcleaner nehmen mit ihrem Werk vorweg, wie wir es gerne hätten. Wucht, Jams, Spielereien, dazu tolle Melodien. Man eckt bei Country an, lässt den Mosh freien Lauf. Räudig webt man Stoner-Parts ein, schlussendlich eine fantastische Platte.

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