Monatsrückblick: Die 3 besten Platten im Dezember 2019

Das Album des Monats kommt von Eddy Current Suppression Ring.

Die Platte des Monats: Eddy Current Suppression Ring – All In Good Time

Ohne viel Trara veröffentlichten die Garage-Punks aus Australien ihr erstes Album seit neun Jahren. Sie zelebrieren die Amateurhaftigkeit, lullen ein, lassen einen dann aufschrecken. Die legendäre Band, die den australischen Punk der 2000er prägte, kommt frisch daher. Pitchfork listete auf, was seit „Rush to Relax“ so passiert ist, etwa die gesamte Diskografie von King Gizzard & The Lizard Wizard. Bei Eddy Current Suppression Ring wirkt die Platte nicht gezwungen. Die Songs waren einfach fertig, hauen wir sie raus, dann wenden wir uns anderen Dingen zu.

Die Punk-Platte des Monats: Cheap Perfume – Burn It Down

Feministischer Punk, im Vergleich zum Vorgänger mit etwas mehr Pop: Die Band aus Colorado versucht drängende Themen zugänglicher zu gestalten. Vielleicht funktioniert es ja so. Power Pop, dann ein Joan Jett-Cover, dazwischen das wütende „Time’s Up“, es wird ausprobiert, funktioniert aber immer.

Die LoFi-Garage-Pop-Platte des Monats: Winter – Hazy

Samira Winter verarbeitet auf ihrer neuen 5-Track-EP ein schwieriges 2019. Sie zog sich in ihr Heim zurück und schälte diese sehr persönlichen Nummern heraus. Sonst eher auf der sonnigen Seite unterwegs, wird es hier melancholischer. Der füllige Psych Pop wird auf LoFi gestutzt. Ein reinigender Abwärtsstrudel.

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