Monatsrückblick: Die 11 besten Platten im April 2019

Die Chaostruppe aus England hat das beste Album des Monats aufgenommen.

Das Album des Monats: Fat White Family – Serfs Up!

Kaum zu glauben, dass so ein Sauhaufen solch ein wunderschönes Werk zusammenbringen konnte. Alle Probleme wurden beiseite geschafft, neue aufgerissen, eine glanzvolle Platte erstrahlt. Weird Boogie mit Schmalz, Peitschen und Vaseline, Anbiederndes und Hymnisches.

Die Gospel-Platte des Monats: Kevin Morby – Oh My God                

Der Singer/Songwriter nahm sich für seine neuste Platte das Thema Religion vor. Die Songs sind dabei sehr reduziert und luftig. Ein Chor sorgt für Gospel-Momente. Sehr viel weniger Rock, dafür schwelgerischer.

Die Space Punk-Platte des Monats: Cosmonauts – Star 69

Nach einem Dream Pop-Ausflug drücken die Kalifornier wieder das Gaspedal durch. Zumindest in der ersten Hälfte der Platte gibt es Reverb lastigen Psych Rock. Danach wird es besinnlicher, bleibt aber okay.

Die gefühlsechtestes Platte des Monats: Sunn O))) – Life Metal

Die Drone-Mönche haben ein sehr warmes, beinahe fröhliches Album eingespielt. Die Gästeliste wurde reduziert, der Fokus geschärft. Das Wichtigste ist, was man fühlt. Und es geht einem durch Mark und Bein.

Die epischste Platte des Monats: Wand – Laughing Matter

Cory Hanson und Band legen ein unglaubliches Doppelalbum vor, das vor Ideen nur so trieft. Aus Jams entwickelten sich die Songs, die im Endzustand zwischen Psych, Folk und Indie Rock tingeln. Dabei werden wir sanft im Arm gehalten.

Die Garage Psych-Platte des Monats: The Abyssmals – Gospels, Hymns and Other Trash!

Sehr traditionsbewusst geht man hier zu Werke. Rock’n’Roll und Garage Psych werden geboten, dazu gibt es atmosphärischen Psych Rock. Verstehen ihre Wurzeln.

Die Post Punk-Platte des Monats: Bleu Nuit – Le Jardin Des Mémoires

Die Kanadier liefern ihr Debütalbum in einem sehr hohen Reifegrad ab. Das Werk kennt sich gut im Post Punk aus, variiert ihn aber sehr stark und liefert innerhalb der Songs verschiedene Ansätze. Es pumpt, wird flächig, verstört dann.

Die Punk-Platte des Monats: The UV Race – Made In China

Sieben Jahre waren die Australier weg, knüpfen nun aber wieder an ihren frühen Garage Punk an. Schnell runtergespielt, mit Ohrwürmern und räudigen Krachern versehen.

Die Psych-Metal-Platte des Monats: Big Business – The Beast You Are

Es wummert gar herrlich auf dem neuen Album von Coady Willis und Jared Warren. Bei all der Härte gibt es auch Raum für zarte Passagen. Dann wird aber schnell alles eingerissen. Ernsthafter Rock.

Die Sludge-Folk-Platte des Monats: Oginalii – Cause & Affection

Aus Nashville kommt dieses überraschende Debüt. Wer hätte vermutet, dass Sludge und Folk solch eine fruchtbare Liaison eingehen könnten. Straight rockende Hits hat man aber auch parat.

Die Noise Punk-Platte des Monats: Control Top – Covert Contracts

Die Band aus Philadelphia beherrscht es gut, nervenaufreibende Songs mit catchy Melodien zu konfrontieren. Eine hoch emotionale Arbeit, die berührt und aufrüttelt.

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